| Erdwärmesonden, Erdwärmekollektoren, Erdwärmekörbe |
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Erdwärmesonden werden durch Tiefbohrungen im Schnitt max. 100 m pro Bohrung in das Erdreich eingebracht. Die Temperatur ab einer Tiefe von 10 m bleibt über das Jahr unverändert. Die Sonneneinstrahlung über tausende von Jahren hat hier für eine entsprechende Temperatur gesorgt. Eine Wasser-Glykol-Mischung dient als Wärmeträger und fließt innerhalb des Kunststoffrohrsystems. Erdwärmekollektoren werden horizontal im Erdreich unterhalb der jeweiligen Frostgrenze in ca. 1 – 1,5 m Tiefe (ähnlich einer Fußbodenheizung) verlegt. Auch hier wird ein Gemisch aus Glykol und Wasser in das Rohrsystem eingebracht und transportiert die Erdwärme zur Wärmepumpe. Nachteilig ist der relativ hohe Flächenbedarf des Grundstücks sowie die mögliche Verzögerung der Wachstumsperioden von Pflanzen. Erdwärmekörbe sind eine relativ neue Methode zu Gewinnung geothermischer Energie. Die Körbe haben einen Durchmesser von ca. 60 cm und eine Höhe von ca. 2,5 Metern. Diese werden in einer Tiefe von ca. 2,5 - 5,0 m eingebaut. Der Einbau erfolgt bei kleineren Anlagen oder in Grundwasserzonen, wo Erdwärmesonden nicht erlaubt sind.
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